Martin Flemming und Markus Flemming

Hier gibt es das nächste Brüderpaar, das zusammen am Pferdeturm gespielt hat. Der eine ganz vorne und der andere ganz hinten.

In der Saison 1989/90 stand zum ersten Mal ein junger Stürmer am Pferdeturm auf dem Eis. Im Alter von 18 Jahren gab Martin Flemming sein Debut im blau-weiß-roten Trikot mit Hanomag auf der Brust. Er blieb bis nach der Saison 1992/93 um dann zur Pleite Saison in der DEL zurückzukommen. Somit stehen insgesamt 17 DEL Spiele für Ihn in der Statistik. Nach der DEL Saison ging es über Salzgitter und Limburg nach Bad Nauheim, wo er bis heute heimisch ist. Seine Söhne Florian, Nils und Luis sind alle in seine Fußstapfen getreten und im Eishockey aktiv. Florian und Luis sind auf Papas Position unterwegs, während Nils im Tor seinen Mann steht.

1991/92 kam der zweite Flemming zum Turm. Allerdings für eine völlig gegensätzliche Position im Vergleich zu seinem Bruder. Er war nämlich Torwart. Für die damals astronomische Ablösesumme von 150.000 Deutsche Mark kam Markus Flemming von der Bank der Düsseldorfer EG als Nummer eins im Tor nach Hannover. Es sollten zwei Saisons am Turm folgen die unbestritten als Hochzeit am Turm bezeichnet werden können. Regelmäßig ausverkauftes Haus, das Dach flog buchstäblich ab und die Anwohner in der Kleestraße konnten bei Spielen des ECH das eigene Wort bzw. den Fernseher im heimischen Wohnzimmer nicht verstehen. Danach zog es Ihn erst nach Frankfurt, dann nach Mannheim zu den Adlern Mannheim, wo er zusammen mit dem jungen Jochen Hecht in der DEL spielte. Die Karriere ließ er dann in Duisburg und Bad Nauheim ausklingen. Heute ist Markus als Diplom Psychologe selbstständig und betreut als sportpsychologischer Betreuer unter anderem den mehrfachen Meister aus Berlin.

Herzlich Willkommen bei 100 Years of Hockey im Team ECH an Martin und Markus Flemming.

Siggi Reiß, Dieter Reiß

In der Saison 1976/77 wurden die Verantwortlichen des ECH auf eine besondere Familie aufmerksam. Ursprünglich aus Weißwasser stammend, aber inzwischen nach Kanada ausgewandert hörte die Familie auf den Namen Reiß. Diese Familie sollte am Pferdeturm einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Zwei Brüder aus dieser „Dynastie“ konnten wir für das 100 Years of Hockey Team ECH gewinnen.

Zuerst mit Siggi Reiß, dem älteren der beiden. In seiner ersten Saison schlug er gleich im wahrsten Sinne des Wortes ein. An der Seite von Peter Vandemark wirbelte er durch die Liga und scorte alles in Grund und Boden. Natürlich sollte sein Talent nicht unentdeckt bleiben. Von Hannover aus wechselte er erst nach Hamburg, um dann in Berlin und Schwenningen in der damaligen Bundesliga aktiv zu sein. In der Saison 1987/88 kam er endgültig wieder nach Hannover, um hier sesshaft zu werden. Bis zum Aufstieg in die DEL war Siggi fester Bestandteil des Pferdeturm, sowohl auf dem Eis als auch auf der Strafbank.  Danach ging er nach Salzgitter, um anschließend noch ein weiteres Jahr bei den EC Hannover Turtles auf dem Eis zu stehen.  Eigentlich hatte er danach die Schlittschuhe an den Nagel gehängt, allerdings war er sofort mit Gewehr bei Fuß als die Indians in der Saison 1998/99 neu anfingen. Zuerst auf dem Eis, dann zwei Jahre auf der Bank als Coach.

In der Saison 19982/83 sollte Ihm sein jüngerer Bruder Dieter (Dietz) Reiß nachfolgen. Auch dieser hinterließ bleibenden Eindruck. Sein Spitzname „Stockstich Dieter“ spricht für Qualität im Bereich gesunde Härte. Viele Jahre war er am Turm und im näheren Umland im Namen des Eishockeys unterwegs. Auch er hielt beim Neuaufbau des Eishockeys am Turm 1998/99 erneut die Knochen hin. So stehen für Dietz in der Saison 98/99 und bei einem kurzen Intermezzo 2001/02 insgesamt 21 Spiele mit 29 Punkten und 49 Strafminuten zu Buche.

Inzwischen ist Dietz als Coach sehr erfolgreich und steht inzwischen im vierten Jahr bei den Hannover Scorpions an der Bande.

Herzlich Willkommen bei 100 Years of Hockey im Team ECH.

**Co Trainer Team Indians (30.3.19)**

Ihr wolltet schon immer mal der Trainer von Roman Kondelik sein oder Euch auf den Spuren von Joe West begeben ?! Dann habt Ihr jetzt die einmalige und wohl auch letzte Gelegenheit dazu, das zu verwirklichen!

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– Ihr seid der Co-Trainer beim Team Indians und dürft vor, während und nach dem Spiel dem Team ganz nahe sein. Ob an der Bande oder in der Kabine, Ihr seid dabei!
– Als Co-Trainer wirkt Ihr bei der Aufstellung des Team natürlich mit!
– Zusätzlich bekommt Ihr ein Trikot in Spielerqualität mit der Bezeichnung „Co-Trainer“, welches Ihr EuCH vom Team unterzeichnen lassen könnt!
– Dazu bekommt Ihr das Teamfoto mit EuCH und dem ganzen Team auf Leinen gezogen!

Was muss ich dafür tun!? Ganz einfach: Seid am Ende der Versteigerung (14 Tage) einfach der Höchstbietende und das komplette Paket gehört EuCH!!!

Der Erlös aus dieser Versteigerung fließt in die Finanzierung des gesamten Events. Bei Fragen stehen wir EuCH natürlich gerne zur Verfügung. Na…wer von EuCH ist dabei ??? Dann jetzt schnell bieten und am 30. März 2019 dem Team ganz nah sein!

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Wir haben uns für diese Auktionsplattform entschieden, weil:

– die Auktion transparent für alle ist
– jeder sich kostenlos anmelden kann
– keine Kosten entstehen und so der komplette Erlös in das Event fließt

Marcus Bleicher

In der ersten DEL Saison 1994/95 stieß ein ehemaliger Nationalspieler an den Turm, der bleibende Erinnerungen hinterlassen sollte. Der gebürtige Füssener und ehemalige Nationalspieler Marcus Bleicher kam vom EV Landshut nach Hannover und blieb vorerst zwei Jahre in der schönsten Stadt der Welt. Mit seiner unnachahmlichen Art begeisterte er sowohl auf als auch neben dem Eis. Teile der Damenwelt schwärmen noch heute von „Blöscher“.

Mit dem breiten Dialekt, seiner spielerischen Leistung und seinem Auftreten außerhalb des Eises gewann er so viele Sympathien, dass er nach einem Jahr in Freiburg erneut zu den damaligen EC Hannover Turtles zurückkehrte. Insgesamt sind 158 Spiele, 149 Punkte und 147 Strafminuten in seiner Vita am Pferdeturm vermerkt.

Nach seiner aktiven Karriere die in Frankfurt, Braunlage, Hamburg, Füssen, Ravensburg und Garmisch weiter ging, war Blöscher als Coach unterwegs. Dort waren die Stationen Garmisch, Kaufbeuren und Ravensburg. Heute lebt er in Füssen und trainiert seinen Sohn Max, der inzwischen in der Knabenmannschaft aktiv ist.

Herzlich Willkommen zurück und viel Spass bei „100 Years of Hockey“!

Jürgen Trattner

Aus dem näheren Umland wechselte 1996/97 Jürgen Trattner zu den damaligen EC Hannover Turtles. Die Karriere von Jürgen begann in seinem Geburtsort Rosenheim. Nach durchlauf vieler Nachwuchsmannschaften ging es für Ihn in der Saison 86/87 ab zu den Herren. Nach den Stationen Bayreuth, Kassel, Augsburg, Neuwied und des Vereines im Umland. Nach zwei Jahren am Turm ging er zurück ins Umland um dort noch einmal 24 Spiele in der DEL zu absolvieren. Nach einem Jahr in Straubing ließ er dann seine Karriere in Hamburg bei den damaligen Crocodiles ausklingen.

Inzwischen läuft am Turm die zweite Generation Trattner auf. Sein Sohn Louis spielt seit kurzem für die Indians und hat bisher einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Herzlich Willkommen zurück und viel Spass bei „100 Years of Hockey“!