Roman freut sich schon und ihr?

Mark Maroste

Der 11.11.1988 sollte ein besonderes Datum in der Geschichte des Pferdeturms werden. Es war das Spiel gegen den Duisburger SV und der Spieler mit der Rückennummer 18 Mark Maroste betrat zum ersten Mal in einem Punktspiel das Eis am Pferdeturm. Der Endstand lautete 5 zu 5, Mark machte ein Assist und die Presse feierte Ihn nach dem Spiel als absoluten Volltreffer für den ECH. Dies bewies er eindrucksvoll im zweiten Spiel in Wolfsburg. Dank 3 Tore von Maroste nahm der ECH die Punkte nach einem 6 zu 3 Sieg mit nach Hause.

Vom EHC Bülach aus der Schweizer NLB kam Mark Maroste zum Turm und blieb bis nach der Saison 1994/95 der „König vom Pferdeturm“. Insgesamt stehen in seiner Vita am Pferdeturm 290 Spiele mit 625 Punkten zu Buche. Davon waren es 318 Tore und 307 Assist. Die insgesamt 633 Strafminuten verschweigen wir einfach. Selbst als Coach half er kurzzeitig aus, als er verletzt war. Legendär die Aussagen „Spielt mit Kopf, das ist wiktig“ sowie die Ansprache an die Fans nach dem Sieg als Coach in der Saison 1992/93 gegen den damaligen ECD Sauerland „Liebe Fans, die zwei Punkte sind für euch heute“.

Seine unnachahmliche Art Schlittschuh zu laufen, der absolute Zug zum Tor und die immer offene Art außerhalb des Eises waren einige der Gründe, warum er zum absoluten Publikumsliebling am Turm wurde. Seine Nummer hängt in der Hall of Fame unter dem Dach des Pferdeturms und wird nicht mehr vergeben. Seine Trikots erreichen noch heute Liebhaberpreise unter Fans und der Name Mark Maroste wird immer mit dem Pferdeturm verbunden sein.

Irgendwie könnte man noch viel mehr schreiben und die Lobhudelei fortsetzen. Aber irgendwie kann man das alles nur schwer in Worte fassen.

Deshalb ein herzliches Willkommen König von Hannover bei „100 Years of Hockey“.

P.S. Sein letzter Auftritt auf dem Eis des Turms war vor der Aufstiegssaison 2008/09..wir werten das Mal als gutes Omen für die kommenden Play Offs in der Oberliga!!

100 Years of Hockey – Die Teams

Ihr habt so langsam den Überblick verloren welche Spieler in welchen Teams sind?

Kein Problem. Hier noch einmal die aktuelle Aufstellung beider Teams für EuCH:

Team “ECH”

Martin Flemming und Markus Flemming

Dieter und Siggi Reiß

Marcus Bleicher

Jürgen Trattner

Christian Müllerchen

Peter “Piwi” Willmann

Ingo und Oli Kreipl

Fiete Bögelsack

Frank “Atze” Rädler

Stephan Miskovic

Team “Indians”

Kent Todd

Bryan Philips

Bryan Philips

Roman Kondelik

Christoper Schadewaldt

Jan-Philipp Priebsch 

Marian Rohatsch

Brad Bagu

Michael Dahms

Kerry Goulet

Tobias Stolikowski

Jan Hemmes

Benny Voigt

Natürlich folgen auch noch ein paar Namen. Wenn ihr immer auf dem neusten Stand bleiben wollt, schaut regelmäßig hier oder auf unserer Facebook Seite vorbei.

Die aktuelle Aufstellung beider Teams gibt es für EuCH auch unter dem Reiter 100 Years of Hockey.

Und um EuCH das Warten noch etwas zu versüßen…

Wie wäre es mit dem passenden Trikot zum Spiel? Hier geht es zum Merch.

Ihr seit lieber mittendrin statt nur dabei ? Hier könnt Ihr den Co-Trainer Posten für das Team ECH ersteigern!

Noch kein Ticket? Na dann los! Alles zu den Tickets findet ihr hier.

Martin Flemming und Markus Flemming

Hier gibt es das nächste Brüderpaar, das zusammen am Pferdeturm gespielt hat. Der eine ganz vorne und der andere ganz hinten.

In der Saison 1989/90 stand zum ersten Mal ein junger Stürmer am Pferdeturm auf dem Eis. Im Alter von 18 Jahren gab Martin Flemming sein Debut im blau-weiß-roten Trikot mit Hanomag auf der Brust. Er blieb bis nach der Saison 1992/93 um dann zur Pleite Saison in der DEL zurückzukommen. Somit stehen insgesamt 17 DEL Spiele für Ihn in der Statistik. Nach der DEL Saison ging es über Salzgitter und Limburg nach Bad Nauheim, wo er bis heute heimisch ist. Seine Söhne Florian, Nils und Luis sind alle in seine Fußstapfen getreten und im Eishockey aktiv. Florian und Luis sind auf Papas Position unterwegs, während Nils im Tor seinen Mann steht.

1991/92 kam der zweite Flemming zum Turm. Allerdings für eine völlig gegensätzliche Position im Vergleich zu seinem Bruder. Er war nämlich Torwart. Für die damals astronomische Ablösesumme von 150.000 Deutsche Mark kam Markus Flemming von der Bank der Düsseldorfer EG als Nummer eins im Tor nach Hannover. Es sollten zwei Saisons am Turm folgen die unbestritten als Hochzeit am Turm bezeichnet werden können. Regelmäßig ausverkauftes Haus, das Dach flog buchstäblich ab und die Anwohner in der Kleestraße konnten bei Spielen des ECH das eigene Wort bzw. den Fernseher im heimischen Wohnzimmer nicht verstehen. Danach zog es Ihn erst nach Frankfurt, dann nach Mannheim zu den Adlern Mannheim, wo er zusammen mit dem jungen Jochen Hecht in der DEL spielte. Die Karriere ließ er dann in Duisburg und Bad Nauheim ausklingen. Heute ist Markus als Diplom Psychologe selbstständig und betreut als sportpsychologischer Betreuer unter anderem den mehrfachen Meister aus Berlin.

Herzlich Willkommen bei 100 Years of Hockey im Team ECH an Martin und Markus Flemming.

Siggi Reiß, Dieter Reiß

In der Saison 1976/77 wurden die Verantwortlichen des ECH auf eine besondere Familie aufmerksam. Ursprünglich aus Weißwasser stammend, aber inzwischen nach Kanada ausgewandert hörte die Familie auf den Namen Reiß. Diese Familie sollte am Pferdeturm einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Zwei Brüder aus dieser „Dynastie“ konnten wir für das 100 Years of Hockey Team ECH gewinnen.

Zuerst mit Siggi Reiß, dem älteren der beiden. In seiner ersten Saison schlug er gleich im wahrsten Sinne des Wortes ein. An der Seite von Peter Vandemark wirbelte er durch die Liga und scorte alles in Grund und Boden. Natürlich sollte sein Talent nicht unentdeckt bleiben. Von Hannover aus wechselte er erst nach Hamburg, um dann in Berlin und Schwenningen in der damaligen Bundesliga aktiv zu sein. In der Saison 1987/88 kam er endgültig wieder nach Hannover, um hier sesshaft zu werden. Bis zum Aufstieg in die DEL war Siggi fester Bestandteil des Pferdeturm, sowohl auf dem Eis als auch auf der Strafbank.  Danach ging er nach Salzgitter, um anschließend noch ein weiteres Jahr bei den EC Hannover Turtles auf dem Eis zu stehen.  Eigentlich hatte er danach die Schlittschuhe an den Nagel gehängt, allerdings war er sofort mit Gewehr bei Fuß als die Indians in der Saison 1998/99 neu anfingen. Zuerst auf dem Eis, dann zwei Jahre auf der Bank als Coach.

In der Saison 19982/83 sollte Ihm sein jüngerer Bruder Dieter (Dietz) Reiß nachfolgen. Auch dieser hinterließ bleibenden Eindruck. Sein Spitzname „Stockstich Dieter“ spricht für Qualität im Bereich gesunde Härte. Viele Jahre war er am Turm und im näheren Umland im Namen des Eishockeys unterwegs. Auch er hielt beim Neuaufbau des Eishockeys am Turm 1998/99 erneut die Knochen hin. So stehen für Dietz in der Saison 98/99 und bei einem kurzen Intermezzo 2001/02 insgesamt 21 Spiele mit 29 Punkten und 49 Strafminuten zu Buche.

Inzwischen ist Dietz als Coach sehr erfolgreich und steht inzwischen im vierten Jahr bei den Hannover Scorpions an der Bande.

Herzlich Willkommen bei 100 Years of Hockey im Team ECH.