***ECH Fantalk 30.3.***

Am 30.3. gibt es das “100 Jahre” Spiel am Pferdeturm. Neben dem Spiel wollen wir EuCH aber auch ein buntes Rahmenprogramm bieten und auch die Möglichkeit geben, den Spielern näher zu kommen und die ein oder andere Anekdote zu hören. Natürlich auch die Chance auf Autogramme.

Und genau deshalb veranstalten wir am 30.3. einen ECH Fantalk mit 5-7 Spielern aus beiden Teams. Los geht es um 11 Uhr im U-Turn. Von 11-12 Uhr gibt es hier dann einen Brunch. Dieser kostet 15 € pro Person. Ab sofort könnt Ihr EuCH hierfür anmelden und EuCH einen Platz sichern, da die Teilnehmerzahl auf 50 begrenzt ist. Schreibt einfach eine Mail an wirsinddiefans@googlemail.com mit Namen und Anzahl der benötigten Plätze.

Ab 12 Uhr gibt es dann den Fantalk mit den Spielern, die wir nach und nach bekannt geben werden. Moderator des Fantalks ist der Sülzer, der ja auch am Abend unser Stadionsprecher ist.

Ihr wollt dabei sein!? Dann jetzt schnell anmelden und einen der heiß begehrten Plätze sichern……

Thomas „Luis“ Jungwirth

In der Saison 1987/88 wechselte vom ERC Sonthofen ein zuerst recht unscheinbarer Verteidiger aus dem Tiefsten Süden in den Hohen Norden an den Pferdeturm. Das heute das Trikot mit der Rückennummer 5 von Thomas „Luis“ Jungwirth unter dem Dach des Pferdeturms hängt war damals wohl den wenigsten klar.

Als Verteidiger war er immer der stille Star der Mannschaft. In insgesamt 425 Spielen stehen insgesamt 130 Punkte und nur 395 Strafminuten in seinen Statistiken am Pferdeturm. Er war immer der Part in der Verteidigung, der hinten dicht machte. Trotz seines immer vorhandenen Ur-Bayerischen Spracheinschlags war er Wortführer innerhalb der Mannschaft und ein absoluter Fan-Liebling.

Nach 9 Saisons am Turm war es für Luis an der Zeit wieder in Richtung Bayern zurück zu kehren. Nach Ende der Saison 1996/97 drehte Luis unter Tränen, zu den Klängen von „Time to say goodbye“ seine letzte Runde am Pferdeturm. Es gab kaum einen Fan, den dieser Anblick nicht auch mit der gleichen Emotionalität miterlebte.

Zurück in Bayern schürte Luis noch für zwei weitere Jahre die Schlittschuhe für seinen Heimatverein TSV Peißenberg, bis er dann endgültig in seinen Schreinerbetrieb aufging und sich dort zu 100 Prozent einbrachte.

Ein herzliches Willkommen an Luis Jungwirth bei „100 Years of Hockey“.

P.S. Leider wird Luis nur auf der Bank als „Coach“ vertreten sein und nicht mit spielen .Schön, das er Trotzdem dabei ist.

Danny Pyka

Der gebürtige Berliner schnupperte bereits im Alter von 19 Jahren DEL-Luft bei den Eisbären Berlin. Nach verschiedensten Station in der DEL und der 2. Liga kam er dann zur Saison 10/11 nach Hannover an dem Pferdeturm um dann auch gleich drei Jahre zu bleiben. In über 120 Spielen für die Indians machte Danny 50 Punkte (10 Tore/40 Assists).

Herzlich willkommen Danny Pyka.

Devin Rask

No Rask, No Fun

So schallte es gerne aus der Nordkurve, wenn der quirlige Center für die Indians traf. Der heute 40 jährige Kanadier kam zur Saison 04/05 nach Hannover und blieb für zwei Jahre am Pferdeturm. Vorher machte Devin Rask über 220 Spiele in der NCAA und ECHL. In über 110 Spielen für die Indians machte Devin 119 Punkte (55 Tore/64 Assists).

Welcome im Team „Indians“ Devin Rask

Joachim Lempio

Zur Saison 1990/91 sollte nach Fiete Bögelsack ein weiterer Alt-Internationaler, der ehemaligen DDR zum ECH stoßen. Mit 220 Spielen in der Nationalmannschaft der DDR und unzähligen Einsätzen beim Serienmeister Dynamo Berlin folgte „Lampe“ dem „Fiete“ nach Hannover, um gemeinsam die damalige zweite Bundesliga aufzumischen.

In der Boom-Saison 1990/91 hinterließ Lempio sofort einen bleiben Eindruck. Mit 31 Punkten blieb er nur knapp in der Ausbeute hinter Fiete zurück. Es sollten noch drei weitere Jahre in der zweiten Liga folgen, bis in der Saison 1994/95 doch noch 47 Spiele in der gesamtdeutschen DEL, in der Vita von Joachim kamen. Inzwischen war Lampe von der Position des Stürmers auf die Verteidigung umgestiegen, in der er mit seiner Erfahrung noch einiges bewegen konnte. Nach dieser Saison beendete er seine Karriere, um sich zu 100 Prozent in seinen Job bei der Sparkasse zu stürzen. Trotzdem war Lampe sofort wieder Gewehr bei Fuß als es nach dem endgültigen Aus des ECH darum ging mit den Indians den Neustart am Turm zu machen. Mit 13 Spielen und 14 Punkten geht er in die Analen der ersten Indians Mannschaft ein.

Herzlich Willkommen im Team ECH bei 100 Years of Hockey Joachim Lempio.