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Was macht eigentlich…?? – Teil 2

In Teil 2 unserer Serie gibt es für Euch ein Interview mit unserer ehemaligen #26 Devin Rask. Devin hat von 2004 bis 2006 für die Hannover Indians gespielt. In 96 Saisonspielen sowie 15 Play-off Spielen kam er dabei auf stolze 119 Scorerpunkte (davon 55 Tore!). Unvergessen bei uns Fans ist er aber nicht nur wegen seiner Offensivstärke sondern insbesondere wegen seiner stets tollen Einstellung und seiner sympathischen Art. Auch mit Devin haben wir in den letzten Jahren weiter Kontakt gehalten und er hat sich sofort für dieses Interview bereit erklärt. Dafür möchten wir uns bei Devin ganz recht herzlich bedanken! Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!


Börni: Hallo Devin, nach dem Du Deine Spielerkarriere 2006 eigentlich beendet hast, hast Du in der letzten Saison einige Spiele für die Danburry Madhatters gespielt. Planst Du ein Comeback?

Devin: Ich hatte mich entschieden noch mal einige Spiele für Danburry zu machen, weil ich Eishockey unter Wettkampfbedingungen vermisst habe und das Team nicht so weit von meinem Wohnort entfernt ist. Außerdem habe ich mit dem Trainer mal zusammengespielt, so dass es mir viel Spaß gemacht hat, jetzt für ihn zu spielen.

Börni: Nach Deiner Zeit in Hannover hast Du als Trainer gearbeitet. Ist es das, was Du auch in der Zukunft machen willst? Kannst Du Dir auch vorstellen als Trainer in Europa zu arbeiten?

Devin: Im Moment bin ich Miteigentümer eines Junioren- und Jugendteams. Ich trainiere einige unserer Mannschaften während der Saison und außerdem bin ich Assistenztrainer an der Xavier High School.
Als ich aus Hannover zurückkam, war ich zunächst Co-Trainer an der Wesleyan University, einer Division III Schule. Ich habe vor noch einige Zeit als Trainer zu arbeiten und würde mich auch über die Möglichkeit als Trainer nach Europa zurückzukommen sehr freuen.

Börni: Was machst Du abseits des Eishockeys?

Devin: Eishockey ist mein Hauptberuf. Ich lebe jetzt zusammen mit meiner Frau in Plainville, Connecticut.

Börni: Wenn Du auf Deine Zeit in Hannover zurückblickst, was sind Deine schönsten Erinnerungen?

Devin: Bei so vielen tollen Erfahrungen, die ich in Hannover gemacht habe, ist es schwer welche herauszuheben. Wie ich Hannover empfangen und als Mitglied der Indians aufgenommen wurde, sind schon sehr starke und tolle Erinnerungen. Aber auch allein die Möglichkeit nach Europa zu kommen und viele neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln, dass werde ich niemals vergessen.

Börni: Hast Du eigentlich noch Kontakt zu einigen Deiner Mitspielern aus Indians Zeiten?
Devin: Ja, mit einigen Leuten habe ich noch Kontakt. Z.B. mit Jan Welke oder Marian Rohatsch spreche oder schreibe ich öfter.

Börni: Gibt es von Deiner Seite noch etwas , was Du den Indians Fans sagen möchtest?

Devin: Ich möchte mich gerne bei den Indians Fans für die tolle Zeit, die ich in Hannover hatte, bedanken. Gerade wir ausländische Spieler werden von Ihnen immer mit offenen Armen empfangen und sie machen es uns einfach, dass wir uns schnell heimisch fühlen. Hannover ist meine wohl schönste Zeit gewesen und gerade die Indians Fans mit ihrer tollen Unterstützung haben daran einen großen Anteil. Ich habe so viele großartige Erinnerungen und würde gerne irgendwann mal wieder zurückkommen. Vielleicht klappt es ja irgendwann mal als Trainer! (lacht)