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Interview mit Zach Tarkir

Von den South Carolina Stingrays aus der ECHL wechselt mit Zach Tarkir ein Verteidiger zu den Indians. Außer für die Stingrays war Zach auch für Lake Arie, Springfield und Norfolk in der AHL aktiv. In insgesamt 68 Spielen kam der US-Amerikaner auf 24 Punkte (AHL 38 Spiele und 7 Punkte, ECHL 30 Spiele und 17 Punkte). Für unsere Hompage war Zach gerne bereit mit Patric ein Interview zu führen, das anschließend von Patric ins Deutsche übersetzt wurde. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Zach bedanken und heißen ihn jetzt schon mal am Pferdeturm herzlich Willkommen! Und los geht`s mit dem Interview:

Patric: Hallo Zach! Vielen Dank für Deine Zeit und herzlich Willkommen in Hannover und deinem neuen Team den Hannover Indians. Die Indians sind dein erstes Team in Europa. Warum hast Du Dich entschieden nach Europa zu kommen und was erwartest du?

Zach: Ich habe mich entschieden nach Europa zu kommen, weil ich gefühlt habe das es Zeit sei mal was anderes auszuprobieren. Und die Chance mal was anderes von der Welt zu sehen ist ebenfalls sehr aufregend. Ich bin mir selber nicht sicher, was mich erwartet. Ich habe Freunde, die schon in Deutschland gespielt haben und was ich von denen gehört habe macht mich sehr neugierig es einfach mal auszuprobieren.

Patric: Du bist in Fresno, Kalifornien geboren und aufgewachsen. Wie bist du mit Eishockey in Berührung gekommen und warum hast Du Dich entschieden Verteidigung zu spielen?

Zach: Ich bin mit meinem Zwillingsbruder Chris (hat inzwischen seine Profikarriere beendet) sozusagen mit den Los Angeles Kings aufgewachsen. Es gab ebenfalls ein Minor League Team (Fresno Falcons) bei uns in der Stadt, was wir auch regelmäßig gesehen haben. Und meine Entscheidung in der Verteidigung zu spielen, hab ich deshalb getroffen weil man da meiner Meinung nach am Meisten Eiszeit bekommt. Und bisher hatte ich damit recht.

Patric: Du bist von den New Jersey Devils gedraftet worden und hast auch an Trainingscamps teilgenommen. Wie war die Erfahrung mit den wahrscheinlich besten Spielern und Trainern zu arbeiten?

Zach: Das Trainingcamp von New Jersey zu besuchen war eine unglaubliche Erfahrung. Mit mehrfachen Stanley Cup Siegern auf dem Eis zu stehen hat mich total beindruckt. Ich hatte da die Möglichkeit wertvolle Sachen zu lernen, die mir noch heute helfen auf dem Eis zu bestehen und immer noch ein Teil meines Spieles sind.

Patric: Und jetzt kommst Du nach Deutschland. Ich habe mal in deine ehemaligen Teams geschaut und dort einige Spieler gefunden, die schon in Deutschland gespielt haben bzw. noch spielen wie Darin Olver (Bremerhaven, Straubing, Augsburg), Andy Contois (Crimmitschau) oder Tyler Bouck (Ingolstadt). Hast du mit einem von denen über die Bundesliga und das Eishockey in Deutschland gesprochen?

Zach: Mit Darin Olver habe ich mir in den vier Jahren College ein Zimmer geteilt und ich kenne ihn und seine Familie schon seitdem ich acht oder neun bin, da sein Vater mich in meiner Heimatstadt Fresno trainiert hat. Ich habe mich mit Ihm lange darüber unterhalten und er sagt, dass es eine sehr gute Möglichkeit ist in Deutschland Fuß zu fassen.

Patric: Im August wirst du ein Teammitglied der Hannover Indians. Weißt du schon etwas über das Team, die Stadt, die Fans und kennst Du schon ein paar Worte Deutsch?

Zach: Ich komme nach Hannover und habe nicht wirklich eine Vorahnung von dem, was mich erwartet. Aber ich komme weltoffen nach Hannover um alles aufzusaugen, was sich mir bietet. Hoffentlich auch die Sprache.

Patric: Vielen Dank für die Zeit und das kurze Interview. Möchtest Du noch ein paar persönliche Worte an die Fans richten?

Zach: Ja, an sich nur eins: Es ist mir eine Ehre für die Hannover Indians zu spielen und werde sowohl auf als auch neben dem Eis alles für euch geben.